Die Schermbecker Motte

  Im Baugebiet "Am Hallenbad" wurde im Auftrag des Erschließungsträgers eine alte historische Anlage vorsichtig freigelegt und dokumentiert.

Eine Motte ist eine alte Befestigungsanlage. Genaue Aussagen über die Funde und deren historische Bedeutung stehen noch aus.

Nachstehend einige Fotos, die ich bei den Grabungen gemacht habe.

       

 

Videotrailer

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Der Teufelsstein

Der Teufelsstein in Schermbeck  Die einzig wahre Geschichte vom Teufelsstein

Es war das Jahr 7 n. Chr.

Der römische Oberbefehlshaber am Rhein Publius Quinctilius Varus lagerte  mit einem riesigen Heer im Bereich Vetera. Sein Feldherr Kilian Severus war Befehlshaber über einen  kleinen Stützpunkt an der Lippe im Bereich Dammvia Brichtus. Mit 3 Kohorten sollte er den Bereich zwischen Scirenbeke  und der Colonia Ulpia Traiana absichern und die Umgebung ausgiebig erkunden. Da es hier außer einigen Bauernhöfen nichts Besonderes gab, waren die Tage lang und die Mannschaften wurden unruhig. Es fehlte eine sinnvolle Aufgabe. Eine Kohorte ( 780 Mann) beschäftigte sich daher im Bereich von Scirenbeke mit dem Bau einer umfangreichen Wallanlage. Kilian Severus bemerkt die Unzufriedenheit seiner Männer und rief daher im Sommer zu einem sportlichen Wettkampf auf. Für den Sieger lobte er  ein Preisgeld von 5 goldenen Talern aus. Der Teufel, der im nahen Wald sein Zuhause hatte, hörte auch von diesem Wettkampf. Da er damals in erheblichen finanziellen Schwierigkeiten steckte, beschloss er getarnt als Legionär Diabolus Feistus am Wettkampf teilzunehmen.

Über die folgenden Ereignisse berichten zahlreiche römische Schriften:.

Der Wettkampf dauerte insgesamt zwei Wochen und beinhaltete drei verschiedene Sportarten. Nach den Ausscheidungskämpfen  hatten sich zwei Legionäre für das Finale qualifiziert. Gregorius Spactus und der bis dahin vollkommen ungekannte Legionär Diabolus Feistus. Die erste Entscheidung fiel im Speerwerfen. Diabolus Feistus reduzierte seine übermenschlichen teuflischen Kräfte soweit, das er nach dem Wurf von Gregorius Spactus diesen um 2 Meter übertraf und somit in Führung ging. Die zweite Sportart fand am Lippeufer statt. Beide mussten  schnellstmöglich zur anderen Seite und zurück schwimmen. Diabolus Feistus fühlte sich im Wasser gar nicht wohl und überließ seinem Gegner Gregorius Spactus  freiwillig den Sieg in dieser Disziplin.  Er war sicher im abschließenden Wettkampf, dem Steinweitwurf, zu gewinnen. Beim letzten Wettkampf warf Gregorius Spactus seinen Stein fast durch das ganze Lager. Alle waren begeistert über diese einmalige Leistung und waren sich sicher, gerade die Entscheidung gesehen zu haben. Nun war Diabolus Feistus an der Reihe. Er schätzt seine Kräfte falsch ein. Sein Stein flog mit hohem Bogen aus dem Lager und war nicht mehr zu sehen. Allen Anwesenden war klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen war. Der Teufel merkte, dass er wohl an das Preisgeld nicht mehr kommen würde und verschwand schnell und spurlos aus dem Lager. Gregorius Spactus wurde zum Sieger erklärt und erhielt seine Belohnung. Kilian Severus schickte daraufhin einen Teil der Kavallerie los um den Stein zu finden. Nach drei erfolglosen Tagen bat er die Bauern der Umgebung bei der Suche mitzuhelfen. Dann am sechsten  Tage kamen Bauern in sein Lager und berichtete, dass sie den Stein im ca. 5200 m Entfernung in der Gemarkung Weselwaldus  gefunden hätten. Feldherr Kilian Severus machte sich daraufhin selbst auf den Weg. Als er dann den Stein vor sich sah, stellte er zu seiner Überraschung fest, dass dieser nun viele tiefe Einkerbungen und Kratzspuren hatte,  die vorher noch nicht da gewesen waren. Da sprach er den berühmten Satz, der in die Geschichte einging und der auch heute noch gerne benutzt wird:

„Da hat wohl der Teufel seine Finger im Spiel gehabt“.

Der Teufelsstein in Schermbeck  Der Teufelsstein in Schermbeck  Der Teufelsstein in Schermbeck  Der Teufelsstein in Schermbeck Beschreibung  

Wer sich heute den Teufelsstein im Weseler Wald ansieht, kann noch deutlich die Spuren der Teufelskrallen sehen. Die Fotos belegen dieses eindrucksvoll.

 

Anmerkung aus Wikipedia:

2 Jahre später, auf dem Rückweg zum o.g. linksrheinischen Winterlager Vetera im heutigen Xanten wurde Publius Quinctilus Varus im Herbst eine vernichtende Schlacht aufgezwungen. Seine Gegner in der Varusschlacht waren Cherusker, Marser, Chatten, Brukterer und Chauken unter der Führung von Arminius. Drei Legionen (XVIIXVIIIXIX), drei Alen und sechs Kohorten gingen dabei verloren. 

 

Ob Kilian Severus die Varusschlacht überlebt hat ist leider nicht überliefert. Diabolus Feistus blieb verschwunden und seine wahre teuflische Identität ist erst jetzt, nach ca. 2000 Jahren, bei den Recherchen zu diesem Beitrag aufgedeckt worden.

 

 
 

Sport in Schermbeck

30.3.2014 Lokalderby SV Schermbeck - SV Dorsten Hardt 1:0 

 

19.03.2014  Westfalenpokal: SV Schermbeck - SC Preußen Münster 0:6  

03.10.2013 SV Schermbeck - 1.FC Gievenbeck 3:2

Die Tore zum  1:1 und 3:1 und einige Spielszenen 

 

15.09.2013 Lokalderby in der Westfalenliga: SV Dorsten Hardt - SV Schermbeck

Das kampfbetonte Spiel endete 0:0, die zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten konnten dank der guten Torwartleistungen nicht verwertet werden. 

 

 

02.06.2013  

SV Schermbeck - Arminia Bielefeld II  (33. Spieltag) Der Hammer von Klimczok bringt das 1:1. Es war das letzte Tor der Schermbecker in der Oberliga.

Am 34. und letzten Spieltag ging das entscheidende Spiel verloren und das bedeutete den Abstieg in die Westfalenliga. 

 

Winter

In den letzten Jahren hatten wir richtige Wintertage.